
Ich wurde 1956 in Luzern geboren, lebe und arbeite heute im Raum Basel.
Meine Kamera begleitet mich seit meiner Jugend als ein Werkzeug der Wahrnehmung, der Spurensuche und der poetischen Verdichtung.
„Im Magischen Theater" ist meine zweite große Einzelausstellung.
Hermann Hesses „Steppenwolf" begleitet mich seit vielen Jahren.
Was mich an diesem Buch bis heute berührt, ist die Radikalität und Ehrlichkeit seiner Suche: die Frage, ob wir uns erlauben können, als die zu leben, die wir sind mit unseren Widersprüchen, mit Hellem und Dunklem und mit allem, was sich nicht auflösen lässt.
Hesses Antwort hat mich nie ganz losgelassen. Am Ende bleibt die Entscheidung, das verlorene Spiel noch einmal zu wagen. Mein eigenes Weiterfragen hat mich zu einem UND geführt: nicht das eine gegen das andere auszuspielen, sondern die Vielheit anzunehmen und dem Leben darin Raum zu geben.
Aus diesem langen Dialog mit Hesses „Steppenwolf" ist mein „ Magisches Theater“ entstanden.